Das
Forschungsprogramm des IFSH umfasst Fragen der europäischen
Sicherheit, Rüstungskontrolle, der Transformationsprozesse
in Mittel- und Osteuropa, im Kaukasus und in Zentralasien,
die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik
der EU und Fragen der Weltinnenpolitik. Von Anbeginn
an hat das IFSH kontinuierlich zur Forschung über
den KSZE/OSZE-Prozesses beigetragen und mit seiner
regionalen Expertise im OSZE-Raum den Boden für
die Gründung von CORE bereitet.
CORE versteht sich als politisch
unabhängige Forschungseinrichtung, die Grundlagenforschung
über zentrale Aspekte der Entwicklung der OSZE
mit nachfrageorientierten Analysen aktueller Probleme
und praktischen Dienstleistungen verknüpft. Die
Zielgruppen von CORE sind politische Akteure sowie
die akademische und breitere Öffentlichkeit in
Deutschland und im OSZE-Raum. Dabei will das Zentrum
durch die Entwicklung eines besseren Verständnisses
der Probleme und Perspektiven der OSZE zu deren Entwicklung
beitragen. CORE strebt eine realistische Bewertung
der Fähigkeiten und Grenzen der OSZE an und will
darüber die Anstrengungen der Organisation für
eine effektive Krisenprävention und Friedenskonsolidierung
und den Aufbau einer europäischen Sicherheitsordnung
unterstützen. CORE untersucht die Strukturen,
Instrumente und Aktivitäten der OSZE und setzt
dabei die folgenden Schwerpunkte:
- die Feldaktivitäten der OSZE in den Bereichen
Krisenprävention und Konfliktmanagement;
- die Bemühungen der OSZE, durch Demokratisierung
Frieden und Stabilität zu stärken;
- Beiträge der OSZE zu einem stabilen und
ungeteilten gesamteuropäischen Sicherheitsraum,
insbesondere durch Rüstungskontrolle und Unterstützung
bei Reformen des Sicherheitssektors;
- die institutionelle Entwicklung der OSZE und
ihre wachsende Effizienz.
CORE orientiert sich
an den Prioritäten der OSZE und konzentriert
sich folgerichtig in seiner Arbeit an Konfliktregulierung,
Sicherheitsbildung und Demokratisierung sowie den
Transformationsprozessen in (Süd-) Osteuropa,
im Kaukasus und in Zentralasien. CORE setzt in seiner
Projektarbeit auf internationale Zusammenarbeit und
realisierbare Lösungen. Verschiedene Mitarbeiter/innen
verfügen zusätzlich zu ihrer akademischen
Qualifikation über praktische Erfahrungen aus
OSZE- Missionen und/oder Regionalexpertise über
Mittel-, Ost- und Südosteuropa, den Kaukasus
und Zentralasien. Darüber hinaus basieren CORE-Projekte
häufig auf der institutionalisierten Kooperation
mit Wissenschaftlern vor Ort. Regelmäßige
Kontakte mit OSZE-Institutionen und -Missionen sorgen
dafür, dass sich die Forschung an politisch relevanten
Fragen orientiert.
Einführende
Dokumente:
- Working Paper 18: The
Quandaries of Promoting Democracy in Central Asia:
Experiences and Perspectives from Europe and the
USA, Report of a Transatlantic Workshop
at the Centre for OSCE Research in Hamburg, edited
by Anna Kreikemeyer and Wolfgang Zellner.
(download)
- Annual Report 2009 (download)
- Präsentation: CORE - An Overwiew. (MS
Powerpoint)
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