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Politik und Bürokratie und Kasachstan

 

Kontakt: Sebastian Schiek, Dipl.-Pol.

Der politische Wandel in Zentralasien seit der Unabhängigkeit wurde hauptsächlich unter den Aspekten der Demokratie und der Demokratisierung erforscht. Andere Aspekte von Staatlichkeit wie Herrschaft und Bürokratie wurden größtenteils vernachlässigt. Die Dissertation möchte diese vernachlässigten Bereiche des Staates anhand einer Fallstudie in Kasachstan näher beleuchten. Das Land stellt ein interessantes Untersuchungsobjekt dar, da es als Einziges in Zentralasien Verwaltungsreformen durchgeführt hat und weiter plant. Das Ziel der Reformen, die Verwaltung zu „modernisieren“ bzw. zu „rationalisieren“ deutet prima facie auf entstehende Dynamiken zwischen „Moderne und Tradition“ hin.

Die Dissertation baut auf einem soziologischen Verständnis des Staates auf und nutzt die Herrschaftssoziologie Max Webers. Der empirische Kern des Projekts sind Feldforschungen, mittels derer ein Teil der kasachstanischen Verwaltung umfassend untersucht werden soll. Der Rolle internationaler Akteure bei der Verwaltungsreform in Kasachstan kommt eine besondere Aufmerksamkeit zu.

Das Projekt wird 2009 und 2010 von der Friedrich-Eberst-Stiftung gefördert.


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