| Der Diskurs der EU-Institutionen über
die Kategorien "Zigeuner" und "Roma"
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Die Erschließung eines politischen Raumes
über die Konzepte von "Antidiskriminierung"
und "Sozialem Einschluss"
Kontakt: Dr.
Wolfgang Zellner
In diesem Forschungsprojekt wird der Frage
nachgegangen, wie die Institutionen der Europäischen
Union die politische Kategorie 'Roma' konzeptualisieren.
Ausgehend von den Einschätzungen der EU über die
Lage der Roma in Osteuropa im Zuge der Beitrittsverhandlungen
wird zurückgeblickt, wie sich frühere Auseinandersetzungen
der damaligen EG mit diesem Politikfeld, damals noch unter
der Bezeichnung ‚Zigeuner’, gestalteten. Ein
besonderer Fokus der Analyse liegt dabei auf den Konzepten
von ‚Anti-Diskriminierung’ und ‚sozialem
Einschluss’, die in diesem Kontext als Referenzdiskurse
aktiviert wurden und seit dem erfolgten Beitritt 2004 weiter
an Bedeutung gewonnen haben.
Basieren auf EU-Dokumenten seit den 1970er
Jahren sowie auf Interviews mit Abgeordneten des Europäischen
Parlaments und Vertreterinnen und Vertretern von EU-Kommission
und NGOs werden in diesem Projekt Kontinuitäten und
Diskontinuitäten des Diskurses untersucht.

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