| Multilaterale Zusammenarbeit in und
mit Zentralasien |
Wechselseitige Anpassungs- und Lernprozesse in den Kooperationsbeziehungen zwischen der EU und ADB sowie den zentralasiatischen Staaten
Kontakt: Elena Kulipanowa,
M.A., M.P.S.
Das Dissertationsvorhaben hat zum Ziel,
anhand von drei Fallbeispielen die Wirkungen bzw. die Wirkungsmöglichkeiten
externer Akteure auf die regionale Kooperation in Zentralasien
zu untersuchen. Es beschäftigt sich explizit mit dem
Engagement der ausgewählten internationalen Organisationen
zur Förderung regionaler Kooperation in Zentralasien,
welche als eine wesentliche Voraussetzung für nachhaltige
Entwicklung und Stabilität angesehen wird. Aufgrund
der bisher gemischten Bilanz dieses Engagements und der
weiterhin ambivalenten Beziehungen zwischen den zentralasiatischen
Staaten, geht die Untersuchung der Frage nach, ob und wenn
ja, wie es den internationalen Organisationen möglich
ist, auf die Kooperationsprozesse in Zentralasien einzuwirken.
Die empirisch-analytische Untersuchung
basiert auf einer erstmaligen, breiten empirischen Auswertung
von Primärquellen sowohl der ausgewählten internationalen
Organisationen (UNDP, EU und ADB) als auch der an der multilateralen
Kooperation beteiligten zentralasiatischen Behörden
(Kasachstan, Kirgisistan und Usbekistan). In der Untersuchung
werden qualitative Forschungsmethoden angewandt, darunter
Leitfaden-Interviews mit zuständigen Mitarbeitern/-innen
und Experten/-innen.
Das Promotionsprojekt wird von 2009 - 2011 durch ein DAAD/OSI-Stipendium
gefördert.
|