| Russische Politik gegenüber der
Ukraine |
Kontakt: Dr. des. Elena Kropatcheva
Dieses Promotionsprojekt befasst sich mit
der russischen Außenpolitik gegenüber der Ukraine,
wie sie sich vor dem Hintergrund der russisch-westlichen
Konkurrenzbeziehungen entwickelt. Das Ziel des Forschungsprojektes
ist es, die Motive der russischen Außenpolitik im Bezug
auf die Ukraine, ihre Aktivitäten und ihre Ergebnisse
zu erklären. Der Untersuchungszeitraum reicht vom Jahr
2000 als Wladimir Putin zum neuen Präsidenten der Russländischen
Föderation gewählt wurde und neue innen- und außenpolitische
Ansätze definierte, bis zum März 2008, der Wahl
von Präsident Dmitrij Medwedew.
Die Arbeit erfasst zwei Hauptdimensionen
der Russischen Außenpolitik im Bezug auf die Ukraine:
Wirtschafts- und Sicherheitspolitik. Um diese nicht nur
zu beschreiben, sondern auch zu erklären
und zu interpretieren bezieht sich dieses
Projekt in methodischer Hinsicht auf die „Dritte Debatte“
– eine Synthese aus Rationalismus und Konstruktivismus,
was einen relativ neuen Forschungsansatz in der IB-Forschung
darstellt.
Das Projektergebnis ist eine ausführliche
Studie zu den russisch-ukrainisch-westlichen Beziehungen, die das historische Erbe dieser Beziehungen einbezieht,
aber auch die neusten Komponenten der russischen Politik
analysiert. Methodisch wird die Arbeit durch die Analyse
von Primär- und Sekundärquellen wie auch durch
die Durchführung von Interviews in Moskau und Kiew
implementiert.
Das Promotionsprojekt wurde von 2004-2007
von der Friedrich-Naumann-Stiftung finanziert und 2008 mit
Hilfe des IFSH abgeschlossen.

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