CORE auf der Genfer Konferenz “The OSCE and a New Security Governance in Europe“
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Am 18./19. September 2009 veranstaltete das Graduate Institute (Genf) seine jährliche OSZE-Konferenz – diesmal allerdings ohne Prof. Victor-Yves Ghebali, den langjährigen Spiritus Rector dieser und vieler anderer OSZE-bezogener Aktivitäten, der anfangs des Jahres verstorben war. So war denn auch das erste Panel der Konferenz ganz dem Gedenken an Prof. Ghebali gewidmet, dem „Mr. OSCE“ der Politikwissenschaft. Die Teilnehmerschaft der Konferenz spiegelte die neuerdings wieder gewachsene Relevanz der OSZE wider: Neben dem OSZE-Generalsekretär, Botschafter Marc Perrin de Brichambaut, und dem Hohen Kommissar für nationale Minderheiten, Knut Vollebaek, waren auch Vertreter wichtiger Staaten anwesend. Erstmals seit Jahren gab es wieder ein Panel zum KSE-Vertrag. Während Sergei Federyakow vom russischen Außenministerium die bekannte Position Moskaus darstellte, war bei dem Statement von Jennifer Laurendeau vom U.S. State Department zu spüren, dass die USA derzeit noch an einer neuen Position zu KSE arbeiten. Als Kommentator des Panels forderte der Leiter von CORE, Wolfgang Zellner, die derzeit nur sporadischen bilateralen (USA, Russland) Verhandlungen über KSE zu multilateralisieren und den Verhandlungsprozess kontinuierlich zu betreiben.
Kontakt: Dr. Wolfgang Zellner
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