Jahrbuch zur Organisation für
Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE)
Das vom IFSH herausgegebene OSZE-Jahrbuch
ist die einzige unabhängige wissenschaftliche Buchreihe
zur OSZE, zu ihrer Arbeit und zu den Themen, mit denen sich
die Organisation befasst. Das OSZE-Jahrbuch erscheint seit
1995 jährlich in deutscher, englischer und russischer
Sprache.

Inhaltsverzeichnisse aller OSZE-Jahrbücher
und Volltexte der Jahrbücher 1995-2007:
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Das Jahrbuch enthält in jedem Jahr
eine Fülle anschaulich geschriebener Beiträge,
die sich durch das umfangreiche Fachwissen und persönliche
Engagement der Autorinnen und Autoren auszeichnen.
Der zweite Teil des Jahrbuchs ist jeweils
den Aufgaben der OSZE in ihren drei Dimensionen von Sicherheit
– der politisch-militärischen, der Wirtschafts-
und Umweltdimension sowie der menschlichen Dimension –
gewidmet und beschreibt die Instrumente, Mechanismen und
Verfahren, die der Organisation zur Verfügung stehen.
Unter dem Gesichtspunkt der Konfliktprävention und
Streitschlichtung finden sich beispielsweise Darstellungen
der OSZE-Missionen und anderer Feldoperationen der OSZE,
fundierte Konfliktanalysen oder die Beschreibung von Regionalstrategien
zur Krisenprävention.
Der Abschnitt über die menschliche
Dimension der OSZE thematisiert u.a. Minderheitenfragen
und Menschenrechte und schenkt Demokratisierungsprozessen
besondere Aufmerksamkeit. Themen wie Menschenhandel, Migration,
die Rolle des politischen Islam und Wahlbeobachtung haben
hier ihren festen Platz.
Im Mittelpunkt des Abschnitts über
den Aufbau kooperativer Sicherheit stehen gesamteuropäische
und regionale Rüstungskontrolle, vertrauens- und sicherheitsbildende
Maßnahmen, Grenzsicherheit oder auch Polizeimissionen
als Mittel der zivilen Konfliktbearbeitung.
Im Abschnitt über die Wirtschafts-
und Umweltdimension der OSZE werden zum einen die Transformationsprobleme
der ehemals sozialistischen Staaten aufgegriffen, zum anderen
befasst sich dieser Teil mit neuen Risiken und Herausforderungen
im OSZE-Gebiet. Hierher gehört die Bekämpfung
der organisierten Kriminalität ebenso wie beispielsweise
die Verhütung von Umweltkonflikten.
Der dritte Teil ist der Arbeitsweise und
den Strukturen der OSZE selbst, ihren Organen sowie den
Beziehungen zu Kooperationspartnern oder anderen internationalen
oder nichtstaatlichen Organisationen gewidmet.
Jeder Band wird ergänzt durch einen
umfangreichen Anhang, der Daten und Fakten zur Organisation
und zu ihren 56 Teilnehmerstaaten, wichtige Tagungen, Treffen
und Termine sowie eine umfassende Literaturauswahl zur OSZE
enthält.
Zu den besonderen Merkmalen des Jahrbuchs
gehört die Auswahl der Autoren. Bei den jeweils 25
bis 35 Beiträgen, die ein Jahrbuch typischerweise ausmachen,
handelt es sich zum einen um Berichte aus der Sicht von
Praktikern, hochrangigen Politikern, Diplomaten, Polizisten
und Militärs, die oftmals wichtige Funktionen innerhalb
der Organisation selbst wahrnehmen. Zum anderen stammen
die Beiträge aus der Feder international renommierter
Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen, darunter Politikwissenschaftler
und Völkerrechtler ebenso wie Wirtschaftswissenschaftler.
Großer Wert wird insbesondere auch
auf die internationale Zusammensetzung der Autorenschaft
gelegt. Von den rund 370 Autorinnen und Autoren der 13 Bände
von 1995 bis 2007 kamen ca. 140 aus Deutschland und rund
230 aus dem Ausland, zumeist aus den Teilnehmerstaaten der
OSZE – von Aserbaidschan bis Usbekistan –, aber
auch aus Ägypten, Korea und Japan; ca. 135 Autoren
waren Wissenschaftler, rund 235 kamen aus der Praxis.
Das OSZE-Jahrbuch soll sowohl die Arbeit
der OSZE für die Öffentlichkeit transparent machen
als auch zur Verankerung und Festigung der Organisation
im Bewusstsein eines möglichst großen Publikums
beitragen. Es soll ebenso Orientierungshilfe für politische
Entscheidungsträger sein wie ein Beitrag zur wissenschaftlichen
Diskussion. Adressaten sind Politiker und Mitarbeiter auf
allen Ebenen von Regierungen/Ministerien und Parlamenten
(national und international), die Mitarbeiter der OSZE selbst,
Multiplikatoren wie Professoren und Dozenten an Universitäten
und anderen Bildungseinrichtungen sowie Studenten verschiedener
Fachrichtungen, vor allem aber auch die interessierte Öffentlichkeit.
Schließlich soll das Jahrbuch durch Kritik und Analyse
die Tätigkeit der OSZE selbst stärken. Die internationale
Zusammensetzung und Vernetzung der Herausgeber und Autoren,
deren unterschiedliche Herkunft politischer, diplomatischer,
militärischer oder wissenschaftlicher Natur sowie die
Verschiedenartigkeit der Beiträge gewährleisten
ein breites, repräsentatives Meinungsspektrum, das
einen freien und auch kritischen Diskurs über die OSZE
ermöglicht.
Das Jahrbuch, das keine offizielle OSZE-Publikation
ist, erfährt vielfältige ideelle Unterstützung,
insbesondere vom Generalsekretariat der OSZE in Wien, der
Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland
bei der OSZE sowie von verschiedenen Einrichtungen der OSZE
wie z.B. dem Hohen Kommissar für Nationale Minderheiten
mit Sitz in Den Haag.
Das IFSH gibt die Jahrbücher in Zusammenarbeit
mit Botschafter a.D. Jonathan Dean (Union of Concerned Scientists,
Washington), Dr. Pál Dunay (Genfer Zentrum für
Sicherheitspolitik), Prof. Dr. Victor-Yves Ghebali (Institut
des hautes études internationales, Genf), Prof. Dr.
Adam Daniel Rotfeld (Mitglied des Nationalen Sicherheitsrats,
Warschau) und Dr. Andrei Zagorski (Moscow State Institute
for International Relations, MGIMO) heraus. Die Redaktion
hat ihren Sitz am IFSH. Chefredakteurin ist Ursel Schlichting,
redaktionelle Aufgaben und Übersetzertätigkeiten
werden außerdem von Susanne Bund, Graeme Currie, Elena
Kropatcheva, Lena Kulipanova und Inna Shakhrai wahrgenommen.
Die deutsche und die englische Ausgabe erscheinen im NOMOS-Verlag,
Baden-Baden, die russische Ausgabe wird gemeinsam mit dem
MGIMO im Verlag „Prawa Tschelowjeka“ in Moskau
veröffentlicht.
Die Herausgeber danken dem Auswärtigen
Amt in Berlin für die großzügige finanzielle
Unterstützung.
Das OSZE-Jahrbuch kann bestellt werden
bei:
Nomos Verlagsgesellschaft
Vertrieb
Postfach 10 03 10
76484 Baden-Baden
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Tel: +49 (0) 7221 2104-0
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